Prepaid Kreditkarten vermindern Datenklau
Immer wieder neue Nachrichten über den Datenklau per Kreditkarten steigern das Misstrauen bei Kunden. Inzwischen sprechen Medien bereits von Mafiamethoden, die sich mittlerweile zum Leidwesen der Kreditkartenbesitzer etabliert haben. Um diesem entgegenzuwirken, bieten nun verschiedene Banken die so genannte Prepaid-Kreditkarte an, die auf Guthabenbasis gestaltet ist. Das Funktionsweise ist einfach, der Kunde muss lediglich die gewünschte Summe auf die Karte aufladen und dann damit shoppen, bis das Guthaben verbraucht ist.
Das Angebot auf dem Markt ist inzwischen mehr als gängig. Sogar ohne Schufa-Anfrage bekommen Kunden die aufladbare Kreditkarte. Laut Banken sei damit die Verschuldung gering, da anderes als klassische Kreditkarten, hier nur das vorhandene Guthaben verbraucht wird und der der Kunde keinen Kredit von der Bank erhält.
Grundsätzlich sind auch bei der aufladbaren Karte Hackerangriffe möglich, doch da Konto und Karte nicht völlig von einander abhängig sind, ist die Voraussetzung für den Datenklau begrenzt.
Die Aufladung der Prepaid Kreditkarte ist per Überweisung oder Homebanking möglich. Die Gebühren liegen je nach Anbieter zwischen 20,00 Euro und 80,00 Euro. Inzwischen gibt es die aufladbare Kreditkarte auch für Jugendliche. Jedoch ist da die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen skeptisch, da der Umgang mit Geld somit verloren geht. Allerdings sind die Begrenzung der Verschuldung und des Datenklaus klare Vorteile einer Prepaid-Karte.

