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Banken setzen mehr auf Immobilienkredite als Einnahmequelle

Autor: Kerstin Streit - veröffentlicht am 23-12-2009

Die Immobilienfinanzierung wird bis 2012 einen höheren Stellenwert im Bankbusiness einnehmen, dies ergab das Ergebnis der Studie des Steria Mummert Consulting in Kooperation mit dem F.A.Z. Institut. Insgesamt 100 Bankmanager der größten deutschen Kreditinstitute wurden zu diesem Thema befragt. So fand die Analyse heraus, dass jedes zweite Institut bis 2012 mehr in die Finanzierungsangebote für Wohn- und Geschäftsobjekten investieren möchte. Das bedeutet gleichzeitig, dass die Immobilienfinanzierung als Einnahmequelle in ihrem Wert um 13 Prozentpunkte im Vergleich zum Vorjahr angestiegen ist.

Experten in diesem Segment sehen die derzeit noch anhaltende Finanzkrise keineswegs für die Baufinanzierung als negativ an. Im Gegenteil, die Nachfrage in diesem Bereich steigt. Denn die Immobilie ist in Zeiten der Wirtschaftskrise eine attraktive und vor allem sichere Anlageform geworden. Des Weiteren sind die Darlehenszinsen bei der Immobilienfinanzierung auf einem Rekordtief angelangt. Zusammen ergeben die einzelnen Komponenten eine rentable Vorsorgeanlage für Privatkonsumenten und ein ausbaufähiges Geschäft für Banken.

Jedoch ist der Wettbewerb in den letzten Jahren auch aufgrund des Internets stetig gewachsen. Für die private Baufinanzierung sehen Experten vor allem Online-Kreditanbieter als Marktführer. Daher stellen sich die bis dahin dominierenden Banken bereits jetzt schon auf einen Konkurrenzkampf ein.

Des weiteren sind Kreditinstitute bei gewerblichen Immobilienfinanzierungen vorsichtiger geworden. Das kann auch auf die Finanzkrise zurückzuführen sein. Aus diesem Grund holen sich Banken bei Gewerbefinanzierungen lieber einen Partner an Board.




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