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Immobilien trotz Krise als Kapitalanlage sehr gefragt

Autor: Kredit Redakteurin - veröffentlicht am 14-12-2009

Gerade in Zeiten der Krise setzen die Europäer auf die Investition in Immobilien. Der Grund liegt auf der Hand. Sie unterliegen nicht der Inflation und der Wert schwankt nur gering. Mehr als die Hälfte der Verbraucher in Europa sind der Meinung, das gerade jetzt der Zeitpunkt richtig ist, sich eine Immobilie zu kaufen.Sehr aktiv zeigen sich im europäischen Vergleich die Deutschen.

Besonderes Interesse finden Immobilien in guten Wohnlagen. Denn diese sind durch die Infrastruktur des Wohnumfeldes leichter zu vermieten. Wer es finanziell möglich machen kann, investiert in Immobilien. Eine Erhebung, in der Engländer, Franzosen,Niederländer, Italiener, Spanier und Deutsche befragt wurden besagt, dass besonders im krisengebeutelten Spanien 60 Prozent daran interessiert, sind jetzt ein Haus, oder ein Grundstück zu kaufen.

Aber auch die Deutschen zeigen sich als sehr aktiv. So sind 52 Prozent der Bundesbürger, die in einer Mietwohnung wohnen daran interessiert zusätzlich eine Immobilie als Kapitalanlage zu erwerben. Das ist im europäischen Vergleich sehr hoch. Fast jeder zweite Haushalt in Deutschland hat bereits Grundbesitz, das besagen die Ergebnisse der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe des Statistischen Bundesamts. Demnach waren bereits Anfang 2008 achtundvierzig Prozent aller privaten Haushalte Eigentümer einer Immobilie. Ostdeutschland hat in den letzten Jahren aufgeholt. Während 1993 bei der ersten gesamtdeutschen EVS noch eine Grundbesitzerquote von fünfzig Prozent in den alten Ländern zu verzeichnen war verfügten nur achtundzwanzig Prozent in den neuen Ländern und Berlin-Ost über Eigentum.

Die Ostdeutschen holten auf. Bis Anfang 2008 besaßen bereits neununddreißig Prozent Grundbesitz.




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